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Alexander Povetkin hat die attraktivste Frau ausgezeichnet,
die von Lesern der FHM Russia gewählt wurde
Am Donnerstag, den 28. Mai,
hat im Moskau die Preisverleihung stattgefunden, bei
der die Finalistinnen
des Wettbewerbes “Top
100 der sexiest Frauen unseres Planeten“ laut der
Zeitschrift FHM Russia. Im Club “Beach Club Resort“ am
Ufer des “Moskau“- Flusses hatten sich, die
in diesem Jahr nominierten Damen sowie die Gewinnerinnen
des Vorjahres, Ehrengäste sowie Vertreter von Glanzmagazinen
versammelt.
Für die Verleihung eines der zahlreichen Preise
wurde auch der Olympiasieger sowie der offizielle Anwärter
auf den Weltmeistertitel im Schwergewicht Alexander Povetkin
eingeladen. Er übergab den Preis an Viktoria Daynenko,
eine der erfolgreichsten und hübschesten russischen
Sängerinnen. Die Siegerin sowie die Damen im Saal
waren von Alexanders Art so angetan, dass Sie ihn nicht
von der Bühne gehen lassen wollten. Alexander schien
sich in dieser Rolle auch sehr wohl zu fühlen und
unternahm deshalb auch keine Versuche, um von der Bühne
zu fliehen. Man merkte ihm an, dass er sich dort mindestens
genau so gut gefühlt hat, wie im Ring.
Kein EM-Kampf zwischen Povetkin und Dimitrenko
Aus terminlichen Gründen wird es vorerst nicht zum
EM-Kampf zwischen Alexander Povetkin und Alexander Dimitrenko
kommen. Da alle TV-Termine des Sauerland-Teams in der
ARD vor der Sommerpause schon mit Hauptkämpfern
besetzt sind, sah man bei dem Berliner Boxstall davon
ab, an der Kampfversteigerung in Rom teilzunehmen. „Das
Regelwerk der EBU schreibt vor, dass ein Kampf innerhalb
von 60 Tagen nach einer Versteigerung stattfinden muss.
Doch leider ist unser TV-Kalender schon voll. Daher haben
wir keine Möglichkeit, diesen Kampf auszurichten“,
erklärt Sauerland Event Geschäftsführer
Chris Meyer. „Und auf einer Universum-Veranstaltung
anzutreten, kam für uns natürlich nicht in
Frage.“
Im Mai kämpfen bei „Boxen im Ersten“ noch
Europameister Marco Huck und WBA-Weltmeister Nikolai
Valuev, im Juni steigt dann IBF-Champion King Arthur
Abraham wieder in den Ring. „Statt bis August zu
warten, wollen wir Dimitrenko ermöglichen, schon
vorher um den vakanten Titel zu boxen“, fügt
Meyer hinzu. „Povetkin kann ihn in ein paar Monaten
dann ja immer noch schlagen.“
Der unbesiegte Olympiasieger des Jahres 2004 hatte
zuletzt vor zwei Wochen im Ring gestanden. In Düsseldorf
besiegte er den Amerikaner Jason Estrada klar nach Punkten.
Damit bleibt er Pflichtherausforderer von IBF-/WBO-Weltmeister
Wladimir Klitschko. Im Dezember 2008 hätte es zum
Aufeinandertreffen der beiden Ausnahmeathleten kommen
sollen, doch eine Trainingsverletzung setzte Povetkin
außer Gefecht. „Der Sieg über Estrada
war ein Schritt in die richtige Richtung“, so Povetkin
nach seinem 17. Sieg im 17. Kampf (12 Ko.`s). „Ich
bin wieder da.“
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Nadia Raoui motiviert Alexander Povetkin für Klitschko-Kampf
„ Du bist der Größte“, flüstert
Nadia Raoui Box-Zar Alexander Povetkin ins Ohr. Entstanden ist die originelle
Grafik des Castrop-Rauxeler Künstlers Rudi Grabowski anläßlich
des Treffens der beiden Boxgrößen in Düsseldorf.
Grabowski war selbst ein erfolgreicher Sportler, als er noch Mitglied beim Ruderverein
Rauxel war, dessen Vorstand er nach seiner aktiven Karriere auch viele Jahre
angehörte. Unvergessen sind die von Rudi Grabowski initiierten Ehemaligentreffen
auf der Wartburginsel, bei denen ehemalige Leistungsruderer, Weltmeister und
Olympiasieger des Vereins mit den Aktiven ins Boot stiegen.
Der Künstler nimmt regelmäßig mit seinen Zeichnungen das Tagesgeschehen
in einigen Tageszeitungen aufs Korn.
Mit seinen Öl- und Aquarellbildern hat sich der seit einigen Jahren in Hachenburg
lebende Maler einen internationalen Namen gemacht.
International ist auch seine Boxerkarikatur. Nachdem Nadia Raoui dem sympathischen
Russen die Zeichnung bei der ARD-Pressekonferenz vor laufenden Kameras überreichte,
hängen der „Zar“ und „The Beauty Beast“ mittlerweile
in Alexander Povetkins Heimatgym in den heiligen Hallen von ZSKA Moskau. So wird
der Klitschko-Herausforderer täglich an seinen größten Wunsch
für den noch dieses Jahr anstehenden WM-Kampf erinnert, den Grabowski ihm
mit „Good Night Klitschko“ auf den Handschuh geschrieben hat.

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Klitschko-Herausforderer Povetkin kämpft in Düsseldorf
Generalprobe gegen US-Amerikaner Jason Estrada
Alexander Povetkin, der Pflichtherausforderer
von IBF-Champion Wladimir Klitschko, wird vor dem Weltmeisterschaftskampf
im Herbst dieses Jahres am 4. April in Düsseldorf
zur Generalprobe in den Ring steigen. Der ungeschlagene
Russe trifft im Burg-Wächter Castello der nordrhein-westfälischen
Landeshauptstadt auf Jason Estrada aus Rhode Island
in den USA.
Povetkin, der Olympiasieger von Athen, sollte im Dezember
2008 gegen Wladimir Klitschko um den WM-Gürtel boxen,
musste den Kampf aber wegen einer Knöchelverletzung
absagen. Nach der Entscheidung der International Boxing
Federation (IBF) muss das Duell nun bis zum 13. September
2009 stattfinden. „Diese Frist gibt uns Gelegenheit,
Alexander nach seiner Verletzung einen hochkarätigen
Kampf zu geben, damit er im Rhythmus bleibt“, sagt
Sauerland-Geschäftsführer Chris Meyer. „Mit
Jason Estrada haben wir einen schweren Gegner ausgesucht – Alexander
hatte uns ausdrücklich darum gebeten, weil ihn leichte
Kämpfe nicht weiter bringen.“
Povetkin, der unter dem Kampfnamen „The White Lion“ antritt,
gilt als die größte Hoffnung im Schwergewicht.
Die Experten trauen es dem Mann aus Tschechov bei Moskau
zu, die momentane Dominanz der Klitschko-Brüder
zu brechen. Der 29-Jährige, der als Amateur alle
wichtigen Titel gewonnen hat, ist seit 2005 als Profi
ungeschlagen. Er gewann alle seine 16 Kämpfe, zwölf
davon vorzeitig.
„
Ich freue mich, dass meine Verletzung auskuriert ist
und ich im April wieder in den Ring steigen kann“,
sagt Povetkin, der zur Zeit mit seinem Coach Valeri Belov
in Russland trainiert. „Ich nehme meinen Gegner
Jason Estrada sehr Ernst. Schließlich steht viel
auf dem Spiel. Aber ich werde diesen Kampf gewinnen und
zeigen, dass ich bereit bin für Wladimir Klitschko.“
Povetkin hatte sich das Pflichtherausforderungsrecht
mit Siegen über Chris Byrd und Eddie Chambers in
einem von der IBF angesetzten Turnier erkämpft.
Übrigens: Im hochkarätigen Vorprogramm kämpft
die deutsche Fliegengewichts-Hoffnung Nadia Raoui (23
/ Herne) um die Interims-WM der WIBA. Gegnerin ist
die Italienerin Maria Rosa Tabusso.
Tickets:
http://www.ticketcorner.com/eventstore/control/requestcard?leistid=392884&sysid=1&typ=TS&mand=208
http://www.boxen.com
Ticket-Hotline: 01805 / 10 14 14 (€ 0,14 / min)
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Alexander Povetkin mit 41,4 % der Favorit
Deutlich liegt
der Russe Alexander Povetkin aus dem Sauerland-Stall
nach der „superpressmedia-Umfrage“ vorn.
41,4 % Zustimmung (oder 4865 Stimmen) erhielt der 29-jährige
Olympiasieger bei der am vergangenen Wochenende von uns
gestellten Frage „Wer kann die Klitschkos schlagen?“.
Abonnenten von „superpressmedia“, bestehend
aus Journalisten, Trainern und Sport-Fans, wählten
in der internationalen Umfrage den Usbeken Ruslan Chagaev
(30 Jahre / Universum Box-Promotion) auf Rang 2. Auf
den dritten Platz kam mit 11 % der Brite David Haye (28).
Es folgten Nikolai Valuev (9,9 %), Juan Carlos Gomez
(6,5 %), Alexander Dimitrenko (5,1 %), Samuel Peter (3,6
%), Oleg Maskaev (2,5 %) sowie Chris Arreola (2,1 %).
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Wer kann die Klitschkos schlagen?
Wladimir und Vitali Klitschko stehen
einsam und allein an der Spitze des Schwergewichtsboxen?
Wer kann das ukrainische
Brüderpaar momentan gefährden?
Darüber zerbrachen sich zum Ende des letzten Jahres und auch zu Beginn 2009
diverse Tageszeitungen, Magazine und Fachzeitschriften die Köpfe.
Wladimir Klitschko (32 Jahre) ist Weltmeister der Verbände IBF, WBO und
IBO. Im letzten Jahr konnten weder Sultan Ibragimov, Tony Thompson noch Hasim
Rahman wirkliche Gegenwehr leisten.
WBC-Champion Vitali Klitschko (37 Jahre) führte zuletzt Samuel Peter (Nigeria)
vor.
Vitali Klitschkos nächster Gegner heißt Juan Carlos Gomez (35 / Kuba).
Gomez ist ehemaliger Stallgefährte Klitschkos, zeigte sich bei seinen letzten
Kämpfen stark verbessert. Kann er den Klitschkos gefährlich werden?
Wladimir Klitschko muss noch in diesem Jahr gegen den russischen Olympia-Sieger
Alexander Povetkin (29) aus dem Sauerland-Stall ran. Die Nummer 1 der IBF-Rangliste
gewann alle seine Profi-Kämpfe, gilt als überaus schlagkräftig.
Vorher möchte allerdings der Engländer David Haye (28) den Klitschkos
die Box-Kronen entreißen. Haye war Cruisergewichts-Champ, ist durch seine
provokanten Auftritte jenseits des Rings bekannt.
Vielleicht können die Top-Kämpfer der WBA, Box-Riese Nikolai Valuev
(35 Jahre, 2,17 m ) sowie der Usbeke Ruslan Chagaev (30 Jahre) den Klitschkos
den Weg zu allen Titeln noch vermasseln?
In Lauerstellung: Der 26-jährige Ukrainer Alexander Dimitrenko (Universum),
der in fast allen Ranglisten eine Top-Besetzung einnimmt (Nummer 1 WBO, jeweils
3. der IBF und der WBC sowie Vierter der WBA).
Oleg Maskaev (39 Jahre / Russland) wartet noch auf seine berechtigte Chance auf
den WBC-Titelfight gegen Vitali Klitschko.
In den USA rechnet man noch mit dem bislang unbesiegten Chris Arreola (27). Seine
Bilanz: 23 K.o.-Siege in 26 Kämpfen. Nummer 2 der WBC und IBF.
Antworten Sie einfach auf diese E-Mail mit dem Betreff "Umfrage" und
schreiben Sie uns den Namen des Boxers, der Ihrer Meinung nach die Klitschkos
schlagen kann!
Vielen Dank.
Bitte wählen Sie Ihren Favoriten:
Arreola
Chagaev
Dimitrenko
Gomez
Haye
Maskaev
Peter
Povetkin
Valuev
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Alexander
Povetkin sollte am 13. Dezember in Mannheim gegen Titel-Verteidiger
Wladimir Klitschko um die WM im Schwergewicht antreten.
Daraus wurde jedoch nichts. Vor ein paar Wochen verletzte
sich Povetkin (Bänderanriss im Sprunggelenk).
Wir trafen uns mit Alexander Povetkin zum Interview-Termin
in Moskau.
Wie kam es zur Verletzung?
Ich bin beim Waldlauf über eine Baumwurzel gestolpert.
Beim Auftreten noch mal umgeknickt.
Deine Reha hast Du abgeschlossen. Wie geht es Dir jetzt?
Ich fühle mich grundsätzlich wieder gesund.
Ich kann schon fast ohne zu humpeln gehen. Und fange
bald wieder mit dem Lauftraining an.
Wladimir Klitschko kämpft
nun gegen Hasim Rahman statt gegen Dich. Was sagst Du
zu diesem Kampf?
Wladimir wird eindeutig gewinnen, ohne größere
Verluste diesen Fight überstehen.
Als Pflichtherausforderer musst Du gegen den Gewinner
ran. Wer ist Dir lieber?
Ich wünsche mir nichts sehnlicher, als gegen Wladimir
zu kämpfen. Er hat sehr viel erreicht und ist auf
dem Höhepunkt seiner Karriere. Also möchte
ich auch gegen ihn kämpfen.
Dieser Kampf findet wohl frühestens
Ende September 2009 statt. Was machst Du in der Zwischenzeit?
Ich werde hart trainieren und vielleicht einen Kampf
dazwischen machen.
Vielleicht kämpft Vitali Klitschko zwischendurch
für 100 Mio. Dollar gegen Lennox Lewis. Wäre
das auch was für Dich?
Nur für Geld in den Ring zu steigen, das wäre
persönlich nichts für mich. Für mich zählen
Titel und der Sport. Aber das soll jeder für sich
selbst entscheiden.
Wie sind Deine Trainingsbedingungen?
Wladimir trainiert
auf Mallorca in einem 5-Sterne-Hotel. Du hier in Russland
in einem kargen Gym.
Auch das sollte jeder für sich selbst entscheiden.
Ich fühle mich hier zuhause und sehr wohl. Ich habe
hier alles was ich brauche. Beste Trainingsbedingungen,
meine Freunde und Familie.
Familie und Kinder sind Dir anscheinend sehr wichtig.
Du hast ein Kinderhilfsprojekt ins Leben gerufen?
Das ist mehr eine Bewegung und nennt sich „Russische
Kämpfer“. Wir unterstützen einfach unsere
Kinder. Sie werden von allen allein gelassen und nicht
mehr gefördert. Auch der Staat greift da nicht mehr
so ein. Wir wollen Ihnen etwas vermitteln.
Was genau?
Zum Beispiel alte Werte, Kultur und das man Respekt haben
sollte, gerade vor den Eltern. Wir wollen, dass sie gesund
aufwachsen – und nicht nur ihre körperliche,
sondern auch ihre seelische Gesundheit fördern.
Da könnte auch Bibelunterricht helfen.
Ein gutes Thema. Bist Du sehr
religiös?
Nicht lügen und nicht stehlen. Ehre die Eltern – das
sind alles positive Dinge, die der Glauben und die Bibel
vermitteln. Ich will aber niemanden auf die Kirche trimmen.
Hast Du noch eine Botschaft für
Deine Fans?
Ich möchte mich sehr für die Unterstützung
bedanken.
Ich verspreche, dass ich immer versuchen werde,
gute Kämpfe abzuliefern.
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Moskau, Universitätsstrasse – kilometerlange,
graue Wohnblocks. Mittendrin ein kleiner Eingang: „Club
Olymp“. Kein Nachtclub, sondern ein kleines Fitness-Studio.
Inmitten von ein paar Jugendlichen trainiert hier Russlands
Boxhoffnung Nr. 1 für sein großes Comeback.
Alexander Povetkin (29) sollte eigentlich am 13. Dezember
in Mannheim gegen Titelverteidiger Wladimir Klitschko
um die WM kämpfen. Doch ein paar Wochen zuvor beendete
eine Baumwurzel in den Wäldern von Kursk vorerst
Povetkins Titelträume. Bänderanriss im Knöchel!
Klitschko kämpft nun gegen den Ami Hasim Rahman,
Povetkin bekommt frühestens Ende September 2009
seine nächste WM-Chance.
„
Ich wünsche mir nichts sehnlicher, als dass Wladimir
diesen Kampf gewinnt. Gegen ihn will ich um die WM kämpfen.
Das ist mein einziges Ziel“, sagt Povetkin und
wuchtet die 200-Kilo-Stange beim Bankdrücken in
die Luft.
Sein einziges Ziel ist der WM-Gürtel! Das klingt
bei anderen wie eine hohle Phrase, bei Povetkin ist es
Realität. Luxus und Gala-Dinners gibt es in seinem
Leben nicht. Die russische Ausgabe des Magazins „FORBES“ schrieb,
dass er der „letzte wahre Sportler Russlands“ sei.
Während sich andere Spitzensportler Russlands nur
in den Reichen-Vierteln der Stadt tummeln, oder ihrer
Heimat komplett den Rücken zugewendet haben, engagiert
sich Povetkin lieber für benachteiligte Kinder und
Waisen in seinem Land. Zusammen mit ein paar Freunden
rief er die Bewegung „Russische Kämpfer“ ins
Leben. „Wir wollen den Kindern wieder alte Werte
und unsere Kultur näher bringen. Nicht nur ihre
körperliche, sondern auch ihre seelische Gesundheit
fördern.“
Dabei könnte er in der Stadt mit den meisten Millionären
weltweit ganz anders auftreten. Als Olympiasieger ist
er Held der Nation! Povetkin aber bleibt bescheiden,
der junge Mann aus der Nachbarschaft. Bezeichnend dafür:
Bei Gemüsestand neben dem „Club Olymp“ kauft
Povetkin täglich seine Vitamine (Apfel, Banane und
Ingwer). Händler Gregor Duschebajew: „Ein
netter Kerl. Und der boxt demnächst wirklich um
die WM?“
Am liebsten würde er das in seiner geliebten Heimat
Russland tun. Statt Trainingslager auf Mallorca, oder
als Co-Kommentator beim Boxen in New York, tingelt Povetkin
zwischen seiner Geburtsstadt Kursk, seiner Wahlheimat
Chekov und Moskau. „Ich fühle mich hier zuhause
und sehr wohl, habe hier alles was ich brauche“,
sagt er kurz und bündig. Bodenständig nennt
man das wohl. Selbst Urlaub im benachbarten Ausland ist
für Povetkin eher Belastung als Erholung.
Er ist gern „privat“. Das sind keine Partys
mit Kaviar, Glanz und Glamour, sondern Kartenabende mit
Bruder Vladimir und Trainer Valery Belov. Vor Trainingseinheiten
und Kämpfen geht es in die nächstgelegene Kirche.
Der gläubige Alexander Povetkin, der gerne Bibelunterricht
an den russischen Schulen einführen würde,
zündet vor seinem Boxtraining eine Kerze im „Tempel
bei der heiligen Adligen“ an. Sein Bruder Vladimir
strahlt: „Alexanders Verletzung war vielleicht
Gottesfügung. So wird er nur noch stärker.“ Anschließend
spenden beide für Waisenkinder – und begeben
sich auf das nahegelegende Armeesportgelände von
ZSKA Moskau. Der zentrale Armeesportklub, zu Sowjet-Zeit
die Kader-Schmiede überhaupt.
Hier ist die Zeit stehen geblieben. Hier zählen
noch Ruhm und Ehre. Alles ist authentisch. Der rote Armeestern
im Wappen, das Flair der Sowjetunion und Povetkin selbst.
10 Minuten Autofahrt weiter präsentiert Vlad Hrunov,
der neben Wilfried Sauerland zum Management von Povetkin
gehört, stolz die Stätte, an der der Mega-Fight
zwischen Povetkin und Klitschko nächstes Jahr stattfinden
soll – „Mega-Sport“. Eine Arena zwischen
riesigen Wohnsilos und altem Flughafen. Nicht unbedingt
ein schöner Ort. Das Klitschko-Management bot satte
13 Millionen Dollar, um hier nicht kämpfen zu müssen.
Sollten sich Povetkins Management Sauerland Event GmbH
und die Klitschko-Firma K2-Promotion wieder nicht einig
werden, sollten die Box-Brüder lieber bei der nächsten „Versteigerung“ (Pursebid)
noch eine Schippe Dollar drauflegen…
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Stell Alexander Povetkin eine
Frage!
Sehr geehrte Besucher der Internetseite
von Alexander Povetkin! Sie haben die exklusive Gelegenheit,
Alexander Povetkin, dem Olympiasieger 2004 von Athen
sowie
dem Pflichtherausforderer des Weltmeisters
nach der Version IBF (Vladimir Klitschko),
fragen zu stellen.
Sie können Ihre Fragen bis zum 10. November 2008 hier
hinterlassen.
Die Antworten von Alexander werden im
Anschluss hier veröffentlicht.
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Povetkin muss passen
Riesiges Pech für Alexander Povetkin! Der IBF-Pflichtherausforderer im
Schwergewicht musste seinen für den 13. Dezember in Mannheim
angesetzten Fight gegen Weltmeister Wladimir Klitschko (Ukraine)
aufgrund einer Verletzung am linken Fuß absagen. Der
IBF-Weltranglistenerste zog sich während seiner Vorbereitung beim
Waldlauf eine Prellung und einen Bänderanriss im linken Sprunggelenk
zu. Wie der untersuchende Arzt Dr. Sergey Vasilyevich Arkhipov bestätigte,
muss Povetkin in den nächsten vier Wochen an Krücken gehen und eine
Kunststoffschiene tragen. Ende November könnte er nach Aussage des
Mediziners wieder mit dem Lauftraining beginnen. Da der Zeitraum zur
Vorbereitung auf den 13. Dezember allerdings zu kurz wäre, kann der
29-Jährige an diesem Tag noch nicht wieder in den Ring steigen.

Da die Veranstaltung in der SAP ARENA in Mannheim trotzdem über die
Bühne gehen soll, ist man im Lager von IBF- und WBO-Weltmeister
Wladimir Klitschko bereits auf der Suche nach einem neuen Gegner. Am
Dienstag wird der 32-jährige Ukrainer deshalb auch wie geplant sein
Trainingsquartier auf der Balearen-Insel Mallorca beziehen und sich
weiter auf die Titelverteidigung in Mannheim vorbereiten.
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K.o.-Erfolg für Alexander Povetkin gegen Taurus Sykes!
Wladimir Klitschko kann kommen!
"The White Lion" Alexander
Povetkin setzte am Samstagabend mit einem klaren Erfolg
ein deutliches Ausrufezeichen unter seine Ambitionen,
IBF-Weltmeister im Schwergewicht zu werden. Vor 4.000
begeisterten Zuschauern im Olympischen Sportpalast in
Tschechow, Russland, siegte der IBF-Weltranglistenerste
durch K.o. in der vierten Runde gegen Taurus Sykes.K.o.-Erfolg
für Alexander Povetkin gegen den Amerikaner Taurus
Sykes

Vor heimischer Kulisse waren die Vorteile für den
früheren Amateur-Weltmeister und Olympiasieger schon
zu Beginn unübersehbar. Denn von der ersten Sekunde
an war Povetkin der klar dominierende Mann im Seilgeviert.
Immer wieder schlugen seine harten rechten Hände
bei Taurus Sykes ein, der bereits im zweiten Durchgang
angeschlagen in den Ringseilen hing, sich jedoch wieder
fing.Taurus Sykes (r.) geriet schon in der zweiten Runde
gehörig unter Druck
Auch im dritten Durchgang blieb Povetkin überlegen.
Zweimal hatte sein amerikanischer Kontrahent in dieser
Phase Bodenkontakt, doch Ringrichter Alexander Kalinkin
wertete die Situationen nicht als Niederschlag. Die Angriffe
des russischen Schwergewichtlers verfehlten ihre Wirkung
trotzdem nicht. Denn dem 33-jährigen Sykes war der
Respekt vor seinem Konkurrenten inzwischen deutlich anzumerken.Die
Entscheidung: Der Ringrichter Alexander Kalinkin bricht
den Fight ab
In der vierten Runde sorgte eine Rechte Povetkins zum
Kopf des Gegners dann für die Entscheidung. Nachdem
Taurus Sykes zu Boden gegangen war, zählte ihn der
Referee unter dem Jubel der einheimischen Zuschauer aus.
Damit war der 16. Sieg im 16. Profikampf für Alexander
Povetkin perfekt. Bereits zum zwölften Mal gewann
der 28-jährige Schwergewichtler dabei vorzeitig.16.
Sieg im 16. Profikampf für Alexander Povetkin (Fotos:
Sumio Yamada)

Als nächstes steht jetzt das Ringgefecht um die IBF-WM
für Povetkin an. "Erst einmal müssen die
Verhandlungen mit Wladimir Klitschko abgeschlossen sein.
Doch wenn das alles erledigt ist, will ich gegen ihn kämpfen.
Die Welt will diesen Kampf sehen. Ich wäre enttäuscht,
wenn Wladimir Klitschko vor mir kneift", erklärte
der russische Schwergewichtler auf der Pressekonferenz
nach dem Fight.

[F.B./H.M. - boxen.com - Fotos: Sumio Yamada]
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Heimspiel für Alexander Povetkin
Große Ehre für "The White Lion" Alexander
Povetkin. Es war schon immer sein Traum, irgendwann einmal
im Olympischen Sportpalast in Tschechow (in der Nähe
von Moskau) in den Ring zu steigen - und jetzt geht dieser
Wunsch für ihn in Erfüllung. Am 19. Juli wird
der Schwergewichtler erstmals als Profi in der Stadt antreten,
in der er lebt und trainiert.
Alexander
Povetkin vor dem Olympischen Sportpalast (Foto: Photo
Wende)
Für den früheren Amateur-Weltmeister und Olympiasieger
steht dabei eine Menge auf dem Spiel. Denn Povetkin hatte
sich am 26. Januar in einem IBF-WM-Ausscheidungskampf
gegen den Amerikaner Eddie Chambers das Pflichtherausforderungsrecht
von Weltmeister Wladimir Klitschko gesichert und steht
somit unmittelbar vor einem WM-Fight.
Da es der Ukrainer aber vorzog, zunächst am 12. Juli
gegen Tony Thompson anzutreten, hätte Povetkin eine
recht lange Kampfpause bevorgestanden. Um in Tritt zu
bleiben, wird der IBF-Weltranglistenerste am 19. Juli
gegen den Amerikaner Taurus Sykes, der in 30 Profifights
25 Siege und ein Unentschieden errang, in den Ring steigen.
Valeri
Belov und Alexander Povetkin wollen den nächsten
Sieg (Foto: Maria)
"Ich bin sehr froh, dass mir mein Management den
Wunsch erfüllt hat, in der Stadt zu boxen, in der
ich lebe", sagt Alexander Povetkin, "der Olympische
Sportpalast ist quasi mein Wohnzimmer. Ich will den Kampf
machen, obwohl Sykes ein guter Mann ist. Weil ich aber
danach gegen Klitschko boxe, möchte ich mich mit
einem starken Gegner messen."
Valeri Belov, der Trainer Povetkins, ist sich sicher,
dass der Kontrahent aus Brooklyn nicht zum Stolperstein
für seinen Schützling wird. "Wir haben
extra einen Konditionstrainer engagiert und überlassen
in der Vorbereitung nichts dem Zufall", so der Coach,
"vor den einheimischen Boxfans wird sich Alexander
in starker Form präsentieren."
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Wladimir Klitschko muß bis spätestens November
2008 gegen Alexaner Povetkin antreten.
Ansonsten wird ihm der IBF-Weltmeister Gürtel entzogen.