Alles erreicht!
Zweimal Europameister, einmal Weltmeister – zum
krönenden Abschluss die Goldmedaille bei den Olympischen
Spielen 2004 in Athen! Alexander Povetkin hat in seiner
Amateur-Karriere alles erreicht.
Bereits bei der Europameisterschaft der Kadetten (Altersklasse
U-17) holte der „Zar“ im Halbmittelgewicht
Silber. Im Superschwergewicht dominierte Alexander zwischen
2001 und 2004 weltweit die Amateur-Boxszene. Keiner
war vor ihm sicher! Übrigens holte er fast nebenbei
im Kickboxen den EM-Titel (1999) sowie den Weltmeisterschafts-Titel
im Jahre 2000.
Seinen 125 Siegen bei den Amateuren stehen nur 7 Niederlagen
(zu Beginn seiner Karriere) gegenüber. U.a. schlug
er während seiner Amateurkarriere Alexei Lesin,
Roberto Cammarelle, Muchtarchan Dildabekow, Sebastian
Köber, Pedro Carrion, Islam Timursijew und Rustam
Saido.
In der Heimat wurde er dreimal in Folge russischer Meister
und einmal Vizemeister (2000 und 2003). International
holte er sich 2002 den EM-Titel in Perm (Russland) und
2004 gewann Alexander die Europameisterschaft im kroatischen
Pula. Die Krönung zum Weltmeister im Jahre 2003
in Bangkok nach dem Sieg gegen den starken Kubaner Pedro
Carrion folgte ein Jahr später der Triumph bei
den olympischen Spielen in Athen. Im Finale kürte
sich Alexander Povetkin mit dem Sieg gegen den Ägypter
Mohamed Ali selbst zum „Zaren“. „Spätestens
nach diesem Sieg wollte ihn alle“, schwärmt
Promoter Kalle Sauerland noch heute.
Voller Stolz konnte der deutsche Boxstall 2005 seine
Verpflichtung bekannt geben. „Mit Alexander Povetkin
haben wir den wohl begehrtesten Amateurboxer aller Welt
verpflichten können.
Es gibt kaum einen namhaften Promoter von dem er kein
Angebot hatte“, sagte Wilfried Sauerland vor drei
Jahren.
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